31.01.2006

Sayulita ( Pazifikküste )

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Hola !

Nachdem ich seit Mone's Rückkehr ne eher miese Zeit hatte ( 2 x krank gewesen ), ging jetzt endlich mal wieder was:

Wir sind mit 10 Leut und 2 Autos nach Sayulita an die Pazifikküste gefahren. Sayulita hat mich ein bisschen an Thailand errinnert: ungeteerte Straßen, Hippies, coole Bars und Restaurants und das Ganze geht direkt in einen netten Strand über. Alles in einem total anderen Stil als in unserem Urlaub, in Sayulita gibt's Beachvolleyball, Boots- und Tauchtouren, haufenweise Surfer, war einfach viel mehr los. Hat mir aber gut gefallen. Wir wohnten im Haus von Oscar, dem zukünftige Ehemann von Aranzazu, der dort als Architekt arbeitet. Wie üblich war die Organisation sehr chaotisch: Niemand hat niemandem irgendwas gesagt. Hätt ich gewußt, daß wir alle auf dem Steinboden schlafen würden, hätte ich meine Matraze mitgebracht...wenigstens hatte ich meinen Schlafsack dabei. Die erste Nacht hab ich dann vorzugsweise im Oscar's Pickup verbracht, was aber auch nicht so das Wahre war. Wie dem auch sei, gibt's oberhalb von Puerto Vallarta, der Touristenhochburg, richtig nette Strände, die einen Besuch wert sind. Werd ich vielleicht am Ende noch mal vorbeischauen !

Nächstes Wochenende geht's aber erstmal nach Barra de Navidad (Weihnachtsbucht), was auch sehr schön sein soll. Glücklicherweise haben wir einen mexikanischen Feiertag am Montag d.h. 3 Tage Strand. Brauch ich grad irgendwie, da mir in GDL die Decke grad ein bisschen auf den Kopf fällt.

mehr Fotos unten in der Galerie !

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09.01.2006

Urlaub mit Mone

Sorry, daß wir uns solange nicht gemeldet haben ! Leider gab es nur selten die Möglichkeit, ins Internet zu gehen und die Website zu aktualisieren. Jetzt aber:

Nachdem die Mone hier gesund und munter Abends ankam, machten wir uns am nächsten Tag erstmal auf in die Altstadt von Guadalajara. Leider war ziemlich viel geschlossen am 25. Dezember, was aber auch ganz angenehm war, da wesentlich weniger Leute als sonst unterwegs waren.

Am nächsten Tag sind wir dann erstmal in die wunderschöne alte Minenstadt Guanajuato mit dem Bus gefahren ( 5h ) um dort 2 Tage das Flair der alten Gebäude und kleinen Gäßchen zu genießen.

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Als wir zurückkehrten stand auch schon der bestellte Mietwagen bereit, mit dem es dann am nächsten Morgen durch den Bundesstaat Colima, mit seinen schneebedeckten Vulkanen, nach Michoacan ging. Im Bundesstaat Michoacan angekommen, fuhren wir dann ca. 200 KM auf dem MEX 200-Highway (der übrigens ein Teil der Panamericana bildet) durch eine von Palmen gesäumte, wunderschöne Landschaft bis wir an unserem Ziel, dem Strand Maruata, ankamen.

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Maruata war ziemlich interessant: keine Hotels, kaum Leute, keine Häuser (nur Hütten), nur Felsen und Palmen. Leider auch im Umkreis von 200 KM keine einzige Möglichkeit irgendwo Geld zu bekommen, was sich später noch als Problem rausstellte. Gott sei dank hatten wir uns mit Essen für mehrere Tage eingedeckt. Leider haben in der Eile irgendwie alles daheim gelassen: Schlafsack, Kochgeschirr und Gaskartuschen (gibts nicht in Mexiko..) Aber durch die Hilfsbereitschaft der Leute konnten wir uns immer irgendwas ausleihen. Gekocht haben wir dann halt jeden Tag überm Feuer, was auch super funktioniert aber lang gedauert hat. Gecampt haben wir direkt am Strand, wie ihr auf den Bildern in der Galerie sehen könnt. Nachdem das Geld dann aufgebraucht war, mussten wir zwangsläufig Richtung Zivilisation aufbrechen. Nach einer weiteren Nacht in Playa Azul, sind wir dann weiter in die Berge nach Patzcuaro, der ehemaligen Hauptstadt der hier ansässigen Indios, den Tarasken, gefahren. Von 0 m auf 2200 Höhenmeter hat uns erstmal ziemlich eingeschenkt: wir waren eigentlich den ganzen Tag nur müde. Die Stadt ist uralt und sehr indianisch, obwohl es sehr viele schöne Kolonialgebäude gibt. Ziemlich frisch wars übrigens aufgrund der Höhenlage, weshalb wir lieber auf Zelten verzichteten und uns in einem netten, alten Hotel einquartierten. Danach sind wir dann über die Inlandsroute Morelia-Guadalajara wieder zurückgefahren um hier in GDL noch ein bißchen Klettern und Einkaufen zu gehen, was wir morgen wahrscheinlich dann machen werden.

Das wars auch schon,

viele Grüße Matze und Mone

20.12.2005

el Portrero Chico

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Mittwochabend erreichte mich eine Mail von Chespi, mit dem ich schon des öfteren Klettern war, dass er Donnerstagmorgen 1000 Km nach Nordosten in die Nähe von Monterrey, der drittgrößten Stadt Mexikos, fahren will. Der Grund: das größte und beste Klettergebiet Mexikos zu besuchen, den "el Potrero chico" !!!

Also, prompt zwei Tage unbezahlten Urlaub genommen, da wir so kurz vor Weihnachten sowieso nicht viel Arbeit hatten, ratzfatz gepackt und auf ging's Donnerstagmorgen so um 10:00. Mir wurde gesagt ich solle warme Sachen mitnehmen, den es sollte kalt werden. So kam's dann auch, aber dazu später mehr. Nachdem wir alles Gepäck auf Pirro's Auto, einen kleinen Corsa, geschnallt hatten, fuhren wir los. Die Landschaft unterwegs war ziemlich interessant: ca. 200 Km bis hinter Guadalajara ziemlich bergig, mit Schluchten und Tälern. Danach wurd's langsam flach und die Gegend verwandelte sich langsam in Wüste. Irgendwann hab ich nichts mehr außer Kakteen und Steppe (nur noch eine Art, aber dafür gigantische !) sehen können, aber mir fiel auf, daß das Wetter sich langsam änderte, leider zum Schlechten...vor Monterrey stand auch plötzlich wieder eine riesige Bergkette mitten in der Gegend rum. Abends um 21:00 sind wir dann auf unserer Ziel-Ranch, nahe dem Dörfchen Hidalgo, angekommen, wo wir die anderen Freunde von Chespi trafen und unser Zelt aufschlugen. Der Wind pfiff uns eiskalt um die Ohren, und ich merkte schnell, daß meine Ausrüstung für dieses Wetter gar nix taugte. Also hab ich mir alles angezogen, was ich dabei hatte. Außerdem hab ich dann drei Schlafsäcke in einander stecken müssen, um einigermaßen die Nacht zu überstehen. Am nächsten Morgen dann der erste Blick auf die Bergkette des el Potrero: Riesige, steil abfallende Kalkstein-Wände, wie geschaffen zum Klettern !

El Potrero ist für die Mexikaner und noch viel mehr für die Gringos, denen es zuweit ist, nach Yosemite zu fahren, sowas wie Arco in Europa: schlechthin das Klettermekka überhaupt. Hier gibt's momentan ca. 600 Routen, die meisten Mehrseillängenruten bis zu 24 Längen ! Jedes Jahr entstehen ca. 50 neue Ruten. Insgesamt alles sehr geil!

Andres und Pirro, die auch bei uns dabei waren, machten sich gleich am ersten Tag an die "Timewave Zero". 24 Seillängen mit Schwierigkeiten bis 5.11d in 2 Tagen. Waren auch ziemlich fertig danach, vor allem nach der Nacht auf 400 Metern Höhe in einem Biwak ! Verköstigt haben uns die Jungs auch ziemlich gut, auch wenn's jeden Tag Bohnen gab :-).

Leider musste ich dann Sonntagnacht mit dem Bus wieder heimfahren (12h), aber die Luxusbusse von ETN sind genial: so stell ich mir die erste Klasse im Flugzeug vor ! Angekommen bin ich dann heute morgen um 6:30, hab mich ne Stunde auf's Ohr gehauen und bin dann zur Arbeit.

Fazit: genial, muß unbedingt zurückkehren !

 

PS: Leider hab ich die Karte meiner Kamera vergessen, deshalb hab ich hier nur einige Bilder, die nicht von mir sind.  Weitere folgen nach Weihnachten ! 

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